Wer sich einen neuen Computer kauft oder seinen alten PC aufrüsten möchte, stolpert unweigerlich über zwei Abkürzungen: HDD und SSD. Beide dienen als Speicherplatz für Windows, Programme und private Daten wie Fotos. Doch die Technik dahinter und vor allem die Geschwindigkeit könnten unterschiedlicher nicht sein.
Die HDD ist der Veteran unter den Speichermedien. Im Inneren arbeiten rotierende Magnetscheiben und ein mechanischer Lesekopf – ähnlich wie bei einem klassischen Plattenspieler.
Eine SSD funktioniert komplett anders: Hier gibt es keine beweglichen Teile mehr. Die Daten werden auf modernen Flash-Speicherchips abgelegt – ähnlich wie in einem USB-Stick oder einem Smartphone, nur viel leistungsstärker.
*Werte im direkten Vergleich bei einem Standard-Windows-System. Moderne NVMe-SSDs sind sogar noch ein Vielfaches schneller.
Für den Alltag gibt es eine klare Empfehlung, wie man den Speicherplatz am intelligentesten aufteilt:
Die SSD ist Pflicht für das System: Auf der SSD sollten zwingend das Betriebssystem (Windows) und alle Programme oder Spiele installiert sein. Nur so profitiert der gesamte PC von der rasanten Geschwindigkeit.
Die HDD als Datengrab: Für reine Datenablagen, wie die riesige Fotosammlung aus den letzten 10 Jahren, Videos oder Backup-Kopien, reicht eine günstige, große HDD vollkommen aus. Ob ein Foto beim Anklicken eine Millisekunde länger lädt, fällt im Alltag nicht ins Gewicht.
Wenn in Ihrem Rechner noch eine alte HDD als Hauptfestplatte werkelt, ist der PC unnötig langsam. Das Klonen Ihrer alten Festplatte auf eine moderne, rasend schnelle SSD ist eines der effektivsten und günstigsten Upgrades überhaupt.
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